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Johann Wilhelm von Reden
(17.03.1717 - 08.01.1801)
AvR - FAM Personenbogen
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PNR 40347
Vornamen Johann Wilhelm
Geburtsname
Familienname von Reden
Geburtstag 17. 3.1717
Geburtsort Hannover
Todestag 8. 1.1801
Todesort Hannover
Vater 40302 Franz von Reden 17. 7.1679
Mutter 90156 Wilhelmine von dem Bussche(-Haddenhausen)
. .1687
Kinder
Ehepartner Heirat Trennung Grund
90198 Elise von Stammer . .17
Ergänzungen zu 40347:
1730 -1734 an der Ritterakademie
1741 Capit. Lieut. der Garde
1741 Capitain
1746 Major
1751 Oberstleutnant
1757 General-Adjutant des Herzogs Ferdinand
1757 Oberst
1758 Chef des Regiments Knesebeck (Drittes Kurhannoversches Infanterie-Regiment in Hameln)
1759 General-Major (Drittes Kurhannoversches Infanterie-Regiment)
1762 General-Lieutnant (Drittes Kurhannoversches Infanterie-Regiment)
1781 General der Infanterie (Drittes Kurhannoversches Infanterie-Reg.)
1784 Feldmarschall (Chef des Dritten Kurhannoverschen Infanterie-Regiments) und Kommandant von Hannover
1784 Senior Familiae
Erbt zusammen mit seinem Bruder Friedrich Wilhelm (PNR 40327) als Lehnsfolger der 1777 ausgestorbenen Linie Alt-Reden deren Güter Franzburg, Reden, Hüpede, Pattensen(Lehngut) und Gleidingen
= Entlassungsurkunde für Dietrich Blume aus Hannover vom 30. Mai 1770 (ausgestellt in Hanau) aus der "Major von der Decken Compagnie" mit Unterschriften "B. von der Decken" und "W. von Friesenhausen, Oberst"
von Redensches Familienblatt Jahrgang 1914 Nr.2:
Ein Vorbild der Einfachheit.
Zum Beweise dafür, wie einfach unsere Vorfahren - auch die wohlhabenden - in den Kriegsjahren des 18. und 19. Jahrhunderts gelebt haben, und wie einfach ihre Haushaltungen eingerichtet gewesen, mag nach Hausmann "Erinnerungen aus dem achtzigjährigen Leben eines Hannoverschen Bürgers" der Umstand dienen, daß der Feldmarschall v.Reden, der das große v.Redensche Haus Burgstraße 41 (es steht jetzt noch) bewohnte und für recht wohlhabend galt, jedesmal, wenn er Gäste zu Tisch hatte, kurz vor 1 Uhr seinen alten Kutscher nach dem Rats- damals Thierryschen Keller schickte und 3 Bauchflaschen Wein holen ließ. Einen Vorrat von Wein im eigenen Keller zu haben, sei damals niemandem - auch einem Feldmarschall nicht - eingefallen. (Gottfried v.Reden)